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DUPUYTREN - Informationen zur Krankheit

DUPUYTRENSCHE KONTRAKTUR


Die Krankheit - Definition

(Quelle: Wikipedia | Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Dupuytren-Kontraktur)
Der Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur) ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der
Handinnenfläche. Am 05. Dezember 1831 stellte Baron Guillaume Dupuytren (1777-1835) die nach
ihm benannte Erkrankung in Paris vor. Die auslösende Ursache konnte bis heute nicht gefunden
werden. Der Morbus Dupuytren zählt zum Kreis der Fibromatosen. Betroffen ist meistens der Ring-
oder Kleinfinger, jedoch kann jeder Finger betroffen sein.

(Quelle: A. Meinel in Dupuytren's Disease and Related Hyperproliferative Disorders, Springer 2012)
Die Dupuytren-Krankheit befällt das Unterhautgewebe von Hohlhand und Fingern. Das in der gesunden
Hand weiche Faser-Fettgewebe unter der Haut wird bei Erkrankung hart und verliert seine Flexibilität,
die die Voraussetzung für eine freie Fingerbeweglichkeit ist. Durch die fibromatotische Gewebe-
verhärtung können die bei Tag wie bei Nacht mehr oder weniger gebeugt gehaltenen Finger nicht
mehr frei gestreckt werden. Es kommt zu einer Blockade der Fingerstreckung. Auffälligstes Zeichen des
Gewebeumbaus in der Handfläche sind die sich reaktiv bildenden Bindegewebsstränge, die sich auf der
Sehnenplatte der Palmaraponeurose bilden und bis weit in die Finger reichen können. Das Krankheits-
bild der in Beugestellung fixierten Finger wird als Beugekontraktur bezeichnet. Je nach Grad der
Krümmung kann das Fingerleiden sehr störend sein. Sofern sich keine Zusatzerkrankungen einstellen -
wie z.B. eine Sehnenscheiden-Entzündung - werden keine Schmerzen beklagt.

Wichtig zu wissen: Die Dupuytren-Krankheit ist keine Erkrankung der Beugesehnen in der Hand -
das Faser-Fettgewebe zwischen dem Sehnenlager und der Haut wird durch einwachsendes Binde-
gewebe umgebaut und verliert seine Flexibilität.

Wer ist betroffen?
Vorwiegend tritt die Krankheit bei Männern zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf
(Quelle: Pflegewiki), doch wir machen die Erfahrung, dass auch Frauen relativ häufig betroffen sind.
Auch bei jungen Menschen kommt der Morbus Dupuytren vor, dann allerdings meistens mit
einem aggressiven Verlauf.
In Deutschland wird die Zahl der Patienten auf etwa 1,3 -1,9 Millionen geschätzt; etwa die Hälfte der
Patienten ist an beiden Händen betroffen.

Therapiemöglichkeiten (A. Meinel)
Die älteste Therapie ist die einfache Strangdurchtrennung mit einem Messer (Fasziotomie). Diese
Methode wurde in England und in Frankreich um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert angewandt.
Das Ausschneiden verdickter Gewebsteile ließ aber nicht lange auf sich warten - und mit der Ver-
breitung der Anästhesie wurden die Operationen sehr schnell vorbeugend auch auf das gesunde
Bindegewebe der Hand ausgedehnt (totale Faziektomie). Da jedoch der erhoffte Erfolg ausblieb, besinnt
man sich seit über 50 Jahren wieder auf kleinere Eingriffe, die sich auf das erkrankte Gewebe
beschränken (limitierte Fasziektomie).

In Frankreich wurde vor über 30 Jahren die sog. perkutane Nadelfasziotomie (PNF) entwickelt, bei der
das die gebeugten Finger fixierende Stranggewebe mit einer Nadel durch die Haut hindurch perforiert
und durchtrennt wird. Die PNF stellt heute den kleinsten und schonendsten Eingriff dar, der in örtlicher
Betäubung durchgeführt wird und der die kürzeste Rekonvaleszenz einschließt. Das Risikospektrum der
PNF ist sehr klein und entspricht dem Risikospektrum bei einer Erstoperation.

Die Methode der Enzyminjektion ("Kollagenase-Therapie") wurde in ihrer aktuellen Form in den USA
entwickelt. Bei dieser Methode wird im fortgeschrittenen Stadium des Morbus Dupuytren ein Enzym
(Clostridiale Collagenase) in den Dupuytrenstrang gespritzt, das diesen dann teilweise auflöst. Die
Strahlentherapie ist eine nicht-operative Methode, die im Frühstadium eingesetzt werden kann.
Die vorgenannte Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt durchaus noch
weitere mögliche Therapieformen.

Konservative Maßnahmen , wie Salbenverbände, Medikamente, Krankengymnastik oder Massagen
haben aber - laut Wikipedia - keine Aussicht auf Erfolg.

Das Problem
Egal, für welche Therapiemethode man sich entscheidet - eines haben alle gemeinsam:
Die Krankheit kehrt in den meisten Fällen nach einigen Monaten oder Jahren wieder zurück (Rezidive).
Ein neuer Eingriff wäre die Folge, ein äußerst unangenehmer Kreislauf für die Betroffenen.

Die Lösung
Ärzte empfehlen in der Regel nach dem Eingriff eine Schienung für die Nacht, um den Zeitpunkt eines
möglichen Rezidivs zu verzögern. Früher gab es jedoch keine standardisierten Lösungen, Schienen
wurden - wenn überhaupt -individuell angefertigt.

Der FixxGlove® ist weltweit die erste standardisierte Nachtlagerungsschiene, die sich gleichzeitig
einer sehr hohen Patienten-Akzeptanz erfreut.
Die Akzeptanz der Patienten ist von elementarer Bedeutung für den Erfolg der Therapie.
Denn was nützt die beste Schiene, wenn sie nicht getragen wird?

Indikation
* Dupuytrenkrankheit mit operativ bzw. nicht operativ beseitigter Streckblockade in den Fingergelenken
(Grund-und Interphalangealgelenke)
* Dupuytren-Knotenbefall, der noch zu keiner Strangbildung mit Streckblockade geführt hat

Wirkungsweise
* komfortable nächtliche Streckfixierung
* hautverträgliche Fingerimmobilisierung

Weitere Informationen
Die Idee einer Schiene in Form einer Art Handschuh für drei Finger mit einem Reißverschluss auf der
Handinnenseite stammt von A. Meinel. Wir haben das Konzept einer „Schiene mit der Passform einer
zweiten Haut“ aufgegriffenund mit dem vorliegenden Produkt in die Realität umgesetzt. Heute
präsentieren wir Ihnen 4 verschiedene Varianten.

Für weitere Informationen zum Produkt, der Krankheit, den Therapiemöglichkeiten sowie sonstigen
Informationen empfehlen wir Ihnen neben unserer Homepage www.fixxglove.com auch die folgende
Homepage: www.dupuytren-online.de - die offizielle Homepage der
Deutsche Dupuytren-Gesellschaft e.V.
Darüber hinaus gibt es im Internet noch viele weitere Homepages mit Informationen zu Morbus
Dupuytren, oft von Fachärzten erstellt.

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